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BMA durch Staub ausgelöst

Im Industriegebiet in Bissendorf hat es am Mittwoch, 19. Juli gegen 8:20 Uhr einen Alarm in einem ansässigen Kosmetik-Betrieb gegeben. Die Brandmeldeanlage (BMA) des Unternehmens hatte ausgelöst und somit für ordentlich Furore gesorgt. Die Mitarbeiter, die sich ordnungsgemäß aus dem betroffenen Gebäude entfernt hatten, warteten bester Laune auf dem Parkplatz auf das Eintreffen der Feuerwehr. Diese rückte mit einem Einsatzleitwagen und einem Löschfahrzeug aus Bissendorf sowie einem Logistikfahrzeug aus Wennebostel an. Vor Ort verschaffte sich Einsatzleiter Christian Renders zunächst einen Überblick, während im Einsatzleitwagen die Gebäude- und Schaltpläne der Gebäude-Anlage herausgesucht wurden. Auf dem Löschfahrzeug warteten Atemschutzgeräteträger in voller Montur auf ihren etwaigen Einsatz in dichtem Rauch. Ein technischer Mitarbeiter der Firma unterrichtete Renders letztlich darüber, dass er selbst bereits eine erste Begehung gemacht habe und keine Flammen oder Brandgeruch wahrnehmen konnte. Staub sei der vermeintliche Auslöser für das Auslösen der BMA gewesen. Ein Trupp der Einsatzkräfte versicherte sich selbst noch, dass keine reale Gefahr bestehe und versuchte, die BMA wieder zurückzuschalten. Dies wurde deutlich durch den Zustand erschwert, dass zwei Firmen in verschiedenen Gebäuden dieselbe BMA nutzen und diese in beiden Gebäuden zurückgesetzt werden muss. So dauerte der Fehlalarm-Einsatz deutlich länger, als notwendig. „Wir haben das reklamiert, da muss technisch nachgebessert werden“ kommentierte Markus Kablitz, Ortsbrandmeister in Wennebostel. Nach etwa 45 Minuten konnten die Kameradinnen und Kameraden wieder einrücken.

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