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auslaufende Betriebsstoffe nach VU

Zu einem spektakulären Verkehrsunfall kam es am Dienstag, 13. November gegen 17:30 Uhr auf der Burgwedeler Straße (L383). Ein 64 Jahre alter Mann aus Burgwedel befuhr mit einem Unimog aus den 1960er Jahren die L383 aus Bissendorf kommend in Richtung Burgwedel. Auf der Autobahnbrücke über die A352 schätzte ein hinter ihm fahrender 24-Jähriger die Geschwindigkeit des Vordermanns falsch ein und fuhr diesem hinten auf, woraufhin der Unimog in den Gegenverkehr geriet und dort frontal mit dem Volkswagen Touran eines 34-jährigen Garbseners kollidierte. Die Ehefrau des VW-Fahrers war wiederum in einem separaten Fahrzeug hinter ihrem Mann unterwegs, konnte aber rechtzeitig bremsen. Durch den Aufprall wurde der Unimog mit dem Hinterteil auf die Leitplanke des linken Fahrstreifens katapultiert, der Fahrer erlitt eine Kopfwunde, die vor Ort erstversorgt und später im Krankenhaus behandelt werden musste. Auch der Fahrer des Touran kam mit einer Armverletzung sowie dem Verdacht auf eine Gehirnerschütterung in die Klinik. Der Unfallverursacher erlitt einen Schock und wurde ebenfalls vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr aus Bissendorf-Scherenbostel wurde zum Unfall alarmiert, um die stark auslaufenden Betriebsstoffe der Fahrzeuge mit Bindemittel abzustreuen. Da ein Bissendorfer Löschfahrzeug derzeit in Reparatur ist, wurde zur Unterstützung die Feuerwehr aus Wennebostel hinzugezogen, die zudem die Unfallstelle zur Schadensaufnahme durch die Polizei ausleuchtete. Insgesamt waren 16 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz. Die Burgwedeler Straße blieb während der Bergungsarbeiten in beide Richtungen bis etwa 19 Uhr voll gesperrt.

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