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Dachstuhlbrand eines Wohnhauses

Bei einem Brand am vergangen Samstag, 2. Dezember, wurde ein Wohnhaus in Bissendorf-Wietze vollständig zerstört. Kurz vor 22 Uhr wählten Nachbarn den Notruf und meldeten Feuer am Dach des angrenzenden Wohnhauses. Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte das doppelstöckige Wohnhaus bereits lichterloh, Flammen und Funken waren weithin zu sehen. „Bei dieser Bauweise kann man nichts machen“ kommentierte ein Feuerwehrmann und verwies auf die hölzerne Zwischendecke und Dachkonstruktion des Wohnhauses. Das Feuer hatte sich in beiden Etagen bereits über die komplette Fläche ausgebreitet, so dass die Löschtrupps von mehreren Seiten versuchten, gegen die Flammen vorzugehen. Die Einwohner der unteren Etage waren bereits im Freien und wurden von den Einsatzkräften betreut, über den Verbleib der Anwohner des Obergeschosses war zunächst nichts bekannt. Gegen Mitternacht trafen diese schließlich am Einsatzort ein und mussten von Notfall-Seelsorgern betreut werden. Lediglich ein Hund solle sich noch in dem Wohnhaus befinden. Diese Vermutung bestätigte sich zu späterer Stunde, der Vierbeiner überlebte den Brand nicht. Angesichts der eisigen Temperaturen unter dem Gefrierpunkt brachten Anwohner und Nachbarn Kannen mit Kaffee und Tee für die tatkräftigen Retter zum Aufwärmen. Insgesamt 44 Einsatzkräfte der Feuerwehren Bissendorf/Scherenbostel, Wennebostel und Mellendorf waren vor Ort im Einsatz. Der eigentliche Brand wurde zwar schnell unter Kontrolle gebracht, da jedoch der Zutritt in das komplett zerstörte Haus für die Feuerwehrleute nicht möglich war, konnten Glutnester nur von außen bekämpft werden. So brauchte es bis 4 Uhr morgens, um den Brand soweit abzulöschen, dass keine weitere Gefahr mehr zu erwarten war. Zur Ursache des Brandes konnten die Brandbekämpfer zunächst keine Angaben machen, der Schaden am Wohnhaus wurde seitens der Polizei vorerst auf etwa 350.000 Euro geschätzt, das Gebäude ist nicht weder bewohn- noch begehbar.

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